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Mikayel Balyan portrait

Mikayel Balyan

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Der armenische Pianist und Cembalist Mikayel Balyan studierte Klavier bei Rudolf Buchbinder in Basel (Konzertexamen mit Auszeichnung, 2004), Cembalo in Bremen bei Carsten Lohff sowie Clavichord und Musiktheorie in Hamburg. Anschließend unterrichtete er dort Basso Continuo und historische Tasteninstrumente, bevor er seine Studien in historischer Improvisation an der Schola Cantorum Basiliensis (2012–13) fortsetzte. Mikayel arbeitete mit Dirigenten wie René Jacobs, Vladimir Spivakov und Howard Griffiths zusammen und trat bei renommierten Festivals auf, darunter das Salzburger Festspiel, das Musikfest Bremen und Resonanzen in Wien. 2008 gewann er mit dem Ensemble amikal den 2. Preis beim Schmelzer-Wettbewerb in Melk; 2012 war er Artist in Residence beim Musikfest Bremen. Seine zahlreichen Rundfunk- und CD-Aufnahmen (Sony/dhm, Genuin, Musiques suisses, Vivat) umfassen zuletzt die Beethoven- und Krufft-Violinsonaten (2023). Seit 2014 ist er Professor für Fortepiano an der MUK Wien, unterrichtete von 2019–24 an der MDW und hat seit 2024 eine Lehrtätigkeit an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz inne. Neben seiner Konzerttätigkeit führt er auch eigene Kompositionen in historischen Stilen auf.

Aleksandra Kamenskaja

Aleksandra wurde 1989 in Estland geboren und begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von fünf Jahren. Sie absolvierte sowohl die Estnische Akademie für Musik und Theater (Master-Abschluss cum laude in Klavier und Klavierpädagogik) als auch die Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK, Klavier), wo sie von 2016 bis 2022 in der Fortepiano-Klasse von Mikayel Balyan studierte. 2017 hatte Aleksandra ihr Debüt im Gläsernen Saal des Wiener Musikvereins. Die Künstlerin spielte mit vielen renommierten Orchestern, wie dem Staatlichen Symphonieorchester Estlands oder dem Kammerorchester Tallinn. 2016 gewann sie den 2. Preis beim Prof. Dichler Wettbewerb in Wien und 2019 zusammen mit Matyas Keller den Fidelio.Interpretationswettbewerb in Wien. Im Jahr 2020 war Aleksandra gemeinsam mit Johanna Falkinger als Duo HiP Wien Artist-in-Residence an der Musikakademie Schloss Weißenbrunn. Seit 2020 ist sie Teil des Projekts comecloser.cc.

Simon Keßler

Der gebürtige Vorarlberger kam 2008 für das Musikstudium nach Wien, wo er Klavierpädagogik (IGP) an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) bei Tim Ovens studierte. Während des Studiums waren es Harald Ossberger und Stefan Gottfried, die Simons Interesse an historischen Tasteninstrumenten weckten. Nach einem Studienaufenthalt 2015/16 an der Escola Superior de la Música de Catalunya (esmuc) in Barcelona kehrte er nach Wien zurück und schloss 2017 sein Masterstudium mit Auszeichnung und dem Würdigungspreis der mdw ab.
Seit einigen Jahren ist Simon vor allem als Klavierlehrer an verschiedenen Musikschulen in Wien und Niederösterreich tätig. Die Faszination für Hammerklaviere ließ ihn allerdings nie ganz los und brachte ihn mit den anderen Mitbegründer:innen der Fortepiano Gesellschaft Wien zusammen. Seit 2020/21 beschäftigt er sich vermehrt mit Fortepiano und Clavichord und nimmt auch Unterricht bei Mikayel Balyan.

Florian Pesendorfer

wuchs in Wien und Annaberg auf, wo er von Kindheit an durch seine Großmutter für Orgel- und Cembalomusik begeistert wurde. Seit der Oberstufe erwachte durch die historischen Instrumente des Stiftes Lilienfeld sein Interesse besonders für das Wiener Fortepiano. Neben dem Studium der Rechtswissenschaften macht er eine Ausbildung zum Kirchenmusiker und sammelt mit Leidenschaft historische Instrumente.

Julia Maria Sliwa

Julia schloss ihr Klavier-Konzertfachstudium bei Robert Marat an der Karol-Szymanowski-Musikakademie in Kattowitz ab, worauf ein weiteres Studium bei Andrzej Jasiński folgte. Zudem studierte sie Klavier-Kammermusik bei Teresa Leopold und Stefan Mendl an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) und in Kattowitz bei Maria Szweiger-Kułakowska.
Als Solistin und Kammermusikerin absolvierte Julia zahlreiche Auftritte u. a. in Österreich, Polen, der Schweiz, Frankreich, Italien, Ungarn, Deutschland und Slowenien. Sie spielte für die Chopin-Gesellschaft Wien und gab Konzerte bei verschiedenen Festivals in Europa, wie dem Musikalischen Sommer in Ostfriesland, dem Festival im Rodachtal oder dem Chopin-Seminar.
Sie ist Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe (I. Preis beim Internationalen Wettbewerb Valsesia Musica in Italien, II. Preis beim Internationalen Chopin-Wettbewerb in Slowenien, Finalistin beim VI. Internationalen Chopin-Wettbewerb in
Budapest). Beim XVII. Internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau trat sie als Vertreterin von Polen und Österreich auf.

Paulina Żmuda

Paulina ist eine polnische Cembalo- und Hammerklavierspielerin. Sie schloss 2013 ihr Studium an der Musikakademie in Poznań (Polen) und 2016 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) mit Auszeichnung ab.
Als Solistin und Ensemblemusikerin nahm Paulina an zahlreichen Projekten teil, wie dem Resonanzen Festival (Wien), dem Internationalen HIF Biber Festival, dem Festival Oude Muziek Fringe in Utrecht, dem Podium Festival und der Bach Woche in Wien, dem 5th International Early Music Seminar in Tel Aviv und der 3e Académie Européenne de Musique Ancienne de Vannes.
Im Jahr 2015 gewann Paulina den Sonderpreis für zeitgenössische Literatur beim Europäischen Cembalowettbewerb Paola Bernardi in Bologna (Italien) und 2021 war sie als Mitglied des Ensembles Fiamma Nera Finalistin des renommierten Göttinger
Händel-Wettbewerbs.
Zwischen 2019 und 2022 arbeitete sie als Korrepetitorin an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK). Sie ist Mitbegründerin des Ensembles Quattro Cieli und Arduo Tentativo und arbeitete zwei Jahre lang als Mitorganisatorin des Festivals für Alte Musik Komendunesi (Comenduno, Italien).